Berufs- und Studienorientierung an der CvW

Ziel der Berufsorientierung ist es, SchülerInnen beim Übergang Schule-Beruf in Kooperation mit Eltern, außerschulischen Institutionen und Partnern aus der Berufs- und Arbeitswelt informierend zu beraten und unterstützend zu begleiten.

Dabei sollen sie durch vielfältige Maßnahmen Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten und erkennen, welche Anforderungen ein Arbeitsplatz an sie stellt und welche ihrer kognitiven, sozialen und persönlichen Fähigkeiten noch weiter entwickelt werden müssen. In diesem Berufsorientierungsprozess, in dem die SchülerInnen ihre berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen verbessern, erarbeiten sie sinnvolle Kriterien für eine fundierte Berufswahl.

Im Schuljahr 2011/12 ist unsere Schule vom Hessischen Kultusministerium für ihre hervorragende Berufsorientierungsangebote mit dem Gütesiegel Berufsorientierung ausgezeichnet worden.

Praktisches Arbeiten beginnt bereits bei den Kleinsten.

Über Projekttage mit außerschulischen Partnern und/oder im Rahmen vom Fach Kunst als UE´S sowie im Ganztagsbereich praktisches Arbeiten (Holz- und Metalltechnik, Ernährung) werden erste Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen und Werkstoffen gesammelt.

Klassen 5 +6
Klasse 7
Klasse 8
Klasse 9
Klasse 10
Oberstufe
Klasse 7

Im 2. Hj. findet eine Projektwoche statt, die rund um den Girlsday angesiedelt ist.

In dieser Woche erfolgt u. a.

  • die Einführung des Berufswahlpassordners für alle,
  • finden erste Betriebserkundungen statt,
  • werden Eltern als Gesprächspartner für Berufsfragen eingeladen,
  • soll emanzipatorische Jungenarbeit durch einen „boys day“ am girls day stattfinden,
  • werden Expertengespräche initiiert.

Der WPU-Unterricht zielt auf produktorientierte Werkstattpraxis (Holz, Metall, Foto, Küche, Informatik), in dem feste Schülergruppen bis Jg.8 mit halbjährlichem Werkstattwechsel arbeiten.

Klasse 8

Eingebettet in den epochalen Arbeitslehreunterricht findet das erste dreiwöchige Betriebspraktikum im 1. Halbjahr statt. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler u.a. mit einer verbindlichen Präsentation ihres Betriebspraktikums auf die bevorstehende Projektprüfung , die zu Beginn des 9. Schuljahres ansteht, vorbereitet.

Im Mittelpunkt stehen in diesem Schuljahr die

  • kontinuierliche Weiterarbeit am Berufswahlpassordner,
  • die Vorbereitung auf bevorstehende Betriebserkundungen,
  • ein Besuch der Berufsbildungsmesse,
  • der Besuch beruflicher Schulen
  • Kooperation mit externen Institutionen und Partnern (AfA, IHK, HK, Gewerkschaften,
    Krankenkassen, GJB, BWHW, Partnerbetrieben, etc.),
  • die Fortsetzung der WPU-Werkstattpraxis
Klasse 9

Im Rahmen des WPU-Unterrichts beginnen der Betriebstag und die freien Unterrichtsvorhaben (projektorientierte Kleingruppenarbeit mit obligatorischer Produktion und/oder Präsentation der Ergebnisse).

Neben dem dreiwöchigen Betriebspraktikum im 2. HJ, das durch einen ausführlichen Praktikumsbericht in den Fächern Deutsch und Arbeitslehre ausgewertet wird, sind Bewerbungstrainingstage und Betriebserkundungen bei Fraport, DB sowie der Besuch der vocatium-Berufsmesse obligatorisch.
Ebenso erfolgt eine intensive Schullaufbahnberatung bzw. der Übergang in Beruf unter Mitwirkung weiterer, externer Institutionen und Partner (siehe Jg. 8). Alle für den beruflichen Werdegang notwendigen Informationen werden im Berufswahlpassorder dokumentiert und mit den entsprechenden Materialien der AfA vervollständigt.

Klasse 10

Auch im Jahrgang 10 ist ein freiwilliges Betriebspraktikum vorgesehen.

Die Fortführung der FU und des Betriebstages liegt dann an einem anderen Wochentag. Weiterhin wird auf eine verstärkte Schullaufbahnberatung und eine Begleitung hin zum Beruf zusammen mit externen Institutionen und Partnern Wert gelegt (siehe Jg. 9).

Oberstufe

Die Schülerinnen sollen während ihrer dreijährigen Oberstufenzeit im Rahmen des Unterrichts im Tutorium und Zusatzveranstaltungen bei ihrer Studien- und Berufswahl unterstützt werden.

Neben verschiedensten Berufsmessen, Fachhochschultagen, Hochschultagen, Bewerbungstrainings bei der AOK bzw. BAK, der Möglichkeit am Ende des 12. Jahrgangs ein freiwilliges Betriebspraktikum zu machen, sollen die Schülerinnen durch verschiedene Tests, Bedürfnis- und Selbsteinschätzungsverfahren eine Basis für ihre weiteren Ausbildungsmöglichkeiten erhalten. Zum 1.2.2008 wurde das Berufsvorbereitungsverfahren der C-v-W-S ergänzt durch ein Kooperationsprojekt „Studien- und Berufswahl“ mit der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.

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